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100 Jahre SV 1914 Rotenburg
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Souveräner Zittersieg im Derby gegen Weiterode

24.03.2016 - 19:00 Uhr
SG Rotenburg/Lispenhausen
3:2
(3 : 0)
ESV Weiterode

 

Eine insgesamt hochüberlegen geführte Partie ließen wir uns bis zum Abpfiff mitsamt dreier sicher geglaubter Punkte fast noch aus der Hand reißen. Aber von vorn:

Wir wollten den ESV aus Weiterode früh im Aufbauspiel stören, um keine klaren Aktionen in Richtung deren immer gefährlichen Offensivkräfte Kardas, Kaval und Grassmann zuzulassen. Bereits früh zeichnete sich ab, dass dies an diesem Tag der Schlüssel zu Erfolg sein könnte. Einen herrlichen weiten Pass von Flo Goetzke nahm Maxi Weber gekonnt aus der Luft an und mit, umkurvte ESV-Keeper König und schob zur frühen 1:0-Führung in der 6. Minute ein.

Die Mannschaft hielt fortan den Druck auf die gegnerische Abwehrreihe hoch und erzwang so unkontrollierte Abspiele und damit einhergehend eigene Ballgewinne, welche sofort in schnelles Umschaltspiel unsererseits mündeten, aber weitere hochkarätige Torchancen blieben zunächt durch Steffen Kanngießer und Sven Wrzos noch ungenutzt, ehe Steffen dann in der 27. Minute doch zur zu diesem Zeitpunkt überfälligen 2:0-Führung vollstreckte.

Die Weiteröder versuchten ihr Heil zu diesem Zeitpunkt mit vorwiegend langen Bällen in die Spitze zu finden, was durch unsere aufmmerksame Defensive um Christian Orth jedoch konsequent unterbunden wurde. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt war klar erkennbar, dass sich die Weiteröder alles andere als aufgegeben hatten.

Kurz vor der Pause gelang dann unserem Mittelfeldmotor Jan "Pep" Hanstein das sicherlich schönste Tor des Spiels: Im Mittelfeld nahm er nach eigener Balleroberung Fahrt auf, ließ zwei Gegenspieler stehen und schloss dann selbstbewusst aus 20 Metern ab - mit einem Hammer, der den direkten Weg in den linken oberen Giebel nahm. Ein Traumtor!

Nach dem Seitenwechsel wollten wir natürlich unser Spiel genau so fortsetzen und hatten auch weitere zwei Chancen, das Errgebnis auf 5:0 zu stellen, doch es sollte etwas anders kommen...

In der 55. Minute agieren wir in der Rückwärtsbewegung etwas zu lässig und so konnte Sinn eine Maßflanke von der rechten Außenbahn im Kopfballduell zum 3:1 verwerten. Wir versuchten wiederum, das Spiel an uns zu reißen, doch das gelang uns nun nur phasenweise. Weiterode diente der Treffer als Weckruf und die Grün-Weißen schmissen sich nun noch einmal richtig in die Partie. Nach gutem Zuspiel in den Strafraum entschied der Unparteiische nach Zweikampf zwischen Örzer und dem Weiteröder Gegenspieler auf Strafstoß. Diesen setzte Kaval jedoch deutlich neben das von Stefan Künzl wiederholt stark gehütete Tor.

Wir versuchten in dieser Phase des Spiels, den Gegner vor dessen Tor vorzuführen und um jeden Torabschluss noch ein Schleifchen zu binden, was völlig unangebracht war. Einfache und zielstrebige Aktionen Richtung Tor hätten das Spiel deutlich früher zu unseren Gunsten entscheiden lassen können, aber es folgte, was irgendwie absehbar war: der Anschlusstreffer zum 3:2 durch... ja, durch wen eigentlich? 20 Meteer vor unserem Kasten kommt es zum Presssschlag zwischen Örzer und einem Weiteröder.
Der Ball steigt hoch und senkt sich durchaus sehenswert in einer Bogenlampe über unseren verduzten und vergeblich fliegenden Keeper ins eigene Netz (80.).

Es folgten zittrige 10 Schussminuten, in denen wir die Chance besaßen, das erlösende 4:2 zur erzielen, es aber nicht taten, und Weiterode schloss in der Schlussminute unmittelbar vor dem Abpfiff hauchdünn über unser Tor ab, was schließlich zum hochverdienten und doch irgendwie auch glücklichen Heimsieg gereichte, worin sich schließlich wiederum alle Akteure und die Zuschauer einig waren.

Am heutigen Montag reisen wir nun auf die Hohe Luft, die am Samstag einen bemerkenswerten 1:0-Sieg gegen Aulatal verbuchen konnte. Hoffen wir, dass wir unsere starke Form mit nach Hersfeld nehmen und die nächsten drei Punkte einfahren können. Dass wir es können, haben die letzten beiden Partien eindrucksvoll gezeigt.

Was wir noch verbessern können, steht in den obigen Zeilen... 

Tore:

1 : 0 - Maxi Weber per Fuß (8. Min.)
2 : 0 - Steffen Kanngießer per Fuß (27. Min.)
3 : 0 - Jan Hanstein per Fuß (42. Min.)

Aufstellung:

Florian Goetzke
Jan Hanstein
Steffen Kanngießer
Stefan Künzl
Marcel Möller
Christian Orth
Robin Schalles
Niklas Schoegin
Julian von Kintzel
Maxi Weber
Matthias Wolf
Sven Wrzos

Ein- und Auswechslungen

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Melde dich dann einfach mal bei mir, wenn es erneut auftreten sollte.
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Hi Sebastian, vermutlich an der Website, denn andere haben zu dem Zeitpunkt funktioniert.
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